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Wie zeigen sich die Licht- und Ätherkräfte in einer Orange?
Im folgenden möchte ich Ihnen nun eine Seelenübung zu dem Licht- und Wärmeäther in den Lebensmitteln, hier bei der Orange, vorstellen. Diese basiert auf die „Dreigliederung einer Seelenübung" nach Heinz Grill aus dem Buch, Initiatorische Schulung, Übungen zur Erkenntnis der höheren Welten.

Die Pflanze wächst im natürlichen Jahresrhythmus. Im Frühling spriesst die junge Pflanze, nach der Keimphase aus der Erde und strebt in ihrem Wachstum dem Licht und der Sonne entgegen. Die vier Elemente spielen beim Wachstum eine wesentliche Rolle. Ohne Erde, dasWasser, den Luft/Lichtraum und besonders das Feuerelement, der Sonne, wäre ein Wachstum nicht möglich. Goethe erkannte im Licht ein Urphänomen, das er dem „Urgrund des Seins" zuordnet. Das Licht strömt von der Sonne und von den Sternen aus dem Kosmos und verbindet sich mit den irdischen Elementen der Erde und bringt so eine grosse Pflanzenvielfalt hervor. Die vier Elemente finden sich in den einzelnen Pflanzenteilen wieder.

Das Erdelement in der Wurzel, der Säftestrom (wässrig) im Blatt, Licht und Luft in der Blüte und die Wärme in Früchten und Samen. Rudolf Steiner und Heinz Grill sprechen in diesem Zusammenhang von vier Ätherarten, dem Lebensäther, chemischer Äther, dem Lichtäther und dem Wärmeäther.

Diese lebendigen Kräfte in den Lebensmitteln finden bisher bei der Ernährung wenig Beachtung. Die Bewusstseinsbildung zu der inneren Lebensmittelqualität trägt eine heilsame Seite in sich. Diese zeigt sich in freudigen Beziehungsaufnahme nach Aussen und in einer Stärkung der eigenen Lebenskräfte.

Ausführung der Übung
Um diese Seelenübung auszuführen, benötigen Sie eine Orange, die sie in der Mitte so durchschneiden, das der blütenhafte Ausdruck sichtbar ist. Vielleicht schneiden Sie noch zusätzlich eine Scheibe ab, die Sie bei der Betrachtung gegen das Licht halten können.

Suchen Sie sich einen ruhigen Platz, setzen sich auf einen Stuhl oder auf eine Decke mit aufrechter Wirbelsäule. Je nach Ihren Möglichkeiten im Schneidersitz, Lotussitz oder im Fersensitz. Mit der aufgerichteten Wirbelsäule ist eine grössere Aufmerksamkeit und feinere Wahrnehmung möglich.

Schauen Sie sich genau die Schale der Orange an, ihre Farbe und ihre Konsistenz. Nehmen Sie den Geruch wahr. Betrachten Sie im weiteren die luftig-schwammige weiße Innenseite. Weiterhin lässt sich der blütenhafte Ausdruck des inneren Fruchtfleisches erkennen. Von der Mitte ausgehend zeigen sich die durchgeschnittenen Spalten in einer blütenhaften Anordnung, edel geformt. Ein starker wässriger Charakter ist im Fruchtfleisch zu erkennen. Die einzelnen Fruchtfleischzellen sind schlauchartig prall gefüllt. Vielleicht zeigen sich einzelne Samen, die teilweise angekeimt wirken.

Mit den flüchtigen ätherischen Ölen ist eine Verbindung zu einem wärmehaften Ausdruck gegeben. Mit der leuchtenden Farbe, die von den Carotinen herrührt, ist ein lichthafter Ausdruck in Verbindung. Die weiße Schale enthält viel Pektine und Bitterstoffe und zeigt eine luftigen, schwammigen Ausdruck. Das saftstrotzende Fruchtfleisch ist reich an Vitamin C, verschiedenen Fruchtsäuren, Zuckerarten und Mineralsubstanzen. Die Mineralsubstanzen des Saftes enthalten Kalium, Calcium und etwas Kieselsäure. Das Fruchtfleisch wird dem Ausdruck des chemischen Äthers zugeordnet. In dem Samen findet das Feste in einer zusammengezogenen Form seinen Ausdruck.

Betrachten Sie im besonderen bei der Formbetrachtung der Orangenhälfte die Grenzflächen, dort wo einzelne Zonen der Orange wechseln und betrachten sie den Luftkreis um die Orange.

Schliessen Sie die Augen und erinnern sich genau an Ihre Sinneseindrücke, die Formen und Farben und bilden Sie in der Vorstellung genau die Orangenscheibe nach.

Auf diese Weise wird nun eine klare Vorstellung zur Orange und einer Orangenscheibe gebildet. Mit der Beschreibung wurden Gedanken gebildet. Im nächsten Schritt nimmt man nun folgende Frage hinzu: Wie zeigen sich die Licht- und Wärmekräfte bei der Orange?

Heinz Grill beschreibt von der geistigen, reinen Seite das „Lichtweben des Zitrusbaumes". Dieses bezeichnet er mit einem bläulichen Äther, der noch nicht ganz den Feueräther verkörpert, sondern tendenziell mehr den Lichtäther wiedergeben würde. Diesen beschreibt er in einer „runden Zirkulation webend und einer zentrierenden Kraft nach Innen". Mit diesem wahren Weben würde schliesslich ein fülligwerden des Lichtes stattfinden.

So kann die Frage erweitert mit folgender Imagination begleitet werden:
“Das zentrierte Licht ist an dem Baum ganz besonders wesenhaft. Dieses zentrierte Licht gibt schliesslich wieder in die Fruchtbildung den ganz typischen blütenhaften Charakter hinein."
(Heinz Grill, Die geistige Bedeutung des Zitrusbaumes, sowie des Lorbeer- und Olivenbaumes, S,5)
Wie in den drei Phasen einer Seelenübung beschrieben steht, können Sie sich nun gedanklich ganz in die gebildete Vorstellung, begleitet mit der Fragestellung und der Imagination hinein denken. Die Dauer der Übung kann 5 – 10 Minuten sein. Wiederholen Sie diese Übung in regelmässigen Abständen. Ein geeigneter Rhythmus liegt in drei aufeinanderfolgenden Tagen. Auf diese Weise können Sie bei sich die Erkenntnisfähigkeit zu den Lichtätherkräften schulen.