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Wie steht das polare Kräftewirken in der Pflanze, zwischen Kosmos und Erde, mit der Kristallisationsmethode im Zusammenhang?


"Die Beobachtung zeigt doch, dass die Lebenserscheinungen eine ganz andere Orientierung haben, als jene, die im Leblosen verlaufenden. Für letztere wird man sagen können: sie zeigen sich von Kräften beherrscht, die vom Wesen des Stoffes ausstrahlen, vom - relativen - Mittelpunkt nach der Peripherie hin. Die Lebenserscheinungen zeigen den Stoff von Kräften beherrscht, die von Aussen nach Innen wirken, dem - relativen - Mittelpunkt zu. Beim Übergang ins Leben, muss sich der Stoff den ausstrahlenden Kräften entziehen und sich den einstrahlenden fügen. "
Dieser Fragestellung ist besonders Magda Engquist nachgegangen. Sie bezieht sich auf den grundlegenden Gedanken von Rudolf Steiner (GA 29 S., 27):

Sie sieht in dieser grundlegenden Aussage einen Einblick in das polare Kräftewirken der anorganischen, leblosen Welt -, welches jeweils von stofflichen Zentren aus wirkt, den "Zentralkräften" und dass von Lebenserscheinungen solche Kräfte ausgehen, die nicht von Zentren, sondern von aussen nach innen als "Umkreiskräfte" vom kosmischen Weltenumkreis herein wirken. Eine gedankliche Verbindung zu der Beobachtung von Goethe zum polaren Ausdehnen und Zusammenziehen im Wachstumsprozess und dem lebendigen Ganzen, wo eines aus demselben hervorgeht, bietet sich an dieser Stelle an.

Dieses Zusammenspiel von den physisch-statisch geformten Stoffen und dem organischen Bereich, überwindet die Pflanze nach ihr innewohnenden Gesetzen stufenweise. Magda Engquist schreibt, dass die Stoffe zu Dienern eines Ganzheitsimpulses werden, der bis in die kleinsten "Teile" der Pflanze hereinstrahlt - er wirkt von Aussen nach Innen.


Steiner bezeichnet die physischen Kräfte als "Zentralkräfte", dass diese Stoffe, mit ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften, ihre Kräfte von der Erde haben. Wird der Stoff aber in Lebensvorgänge verwoben, entzieht er sich den "Zentralkräften" und kommt in einen anderen Kräftebereich, welcher aus dem Umkreis, aus dem Kosmos wirkt (Umkreiskräfte). Aus dem Zusammenwirken zwischen kosmischen und irdischen Kräften entsteht das Pflanzenwachstum.

So stehen das Physische, dass die Stoffe an Kräfteeinwirkungen unter Erdeneinfluss erhalten haben, den anders gearteten Kräften, die nicht von der Erde ausstrahlen, als das Ätherische gegenüber.


Gleichsam zeigen sich bei den Kristallbildern bestimmte Ausdrucksformen, die mehr eine lebensabbauende Orientierung zeigen, wie sie sich bei den "Zentralkräften " zeigen. Im Gegensatz hierzu bilden sich im Kristallisierungsvorgang Formen aus, die mehr von den lebensaufbauenden Kräften durch die "Umkreiskräfte" geprägt sind.

An dieser Stelle fasziniert mich der Gedanke, wie sehr die Kristallisationsmethode mit ihrer Empfindlichkeit imstande ist, die lebendigen Kräfte, die Lebensprozesse und den augenblicklichen Vitalzustand einer Pflanze authentisch und lebensnah im Kristallbild auszudrücken.